Notarkosten beim Hauskauf: Damit sollten Käufer rechnen
Beim Kauf eines Hauses oder einer Wohnung ist die notarielle Beurkundung des Kaufvertrags gesetzlich vorgeschrieben. Die dabei entstehenden Notarkosten gehören zu den Kaufnebenkosten und sollten bei der Finanzierung von Anfang an berücksichtigt werden.
Welche Aufgaben übernimmt der Notar?
Der Notar bereitet den Kaufvertrag vor, beurkundet ihn und begleitet die rechtliche Abwicklung des Immobilienkaufs. Dazu gehören unter anderem die Veranlassung der Auflassungsvormerkung, die Prüfung notwendiger Voraussetzungen und die spätere Eigentumsumschreibung im Grundbuch.
Wie hoch sind die Notarkosten?
Die Gebühren sind gesetzlich geregelt und richten sich insbesondere nach dem Geschäftswert beziehungsweise Kaufpreis. Zusätzlich zu den eigentlichen Notarkosten entstehen beim Immobilienkauf auch Grundbuchkosten. Als Orientierung werden für Notar und Grundbuch zusammen häufig etwa 1,5 bis 2 Prozent des Kaufpreises eingeplant.
Notarkosten frühzeitig berücksichtigen
Käufer sollten die Notar- und Grundbuchkosten gemeinsam mit Grunderwerbsteuer und einer möglichen Maklerprovision in ihre Gesamtkalkulation einbeziehen.
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