Liegenschaftszins: Wichtige Kennzahl bei der Immobilienbewertung
Der Liegenschaftszins beziehungsweise Liegenschaftszinssatz ist eine wichtige Kennzahl bei der Bewertung von Immobilien. Er beschreibt vereinfacht die marktübliche Verzinsung von Immobilienvermögen und spielt insbesondere beim Ertragswertverfahren eine wichtige Rolle.
Wofür wird der Liegenschaftszins benötigt?
Der Liegenschaftszinssatz wird vor allem bei Immobilien verwendet, deren Wert wesentlich durch die erzielbaren Erträge bestimmt wird. Dazu gehören beispielsweise Mehrfamilienhäuser, vermietete Wohnimmobilien und Gewerbeimmobilien.
Wie wird der Liegenschaftszins bestimmt?
Liegenschaftszinssätze werden auf Grundlage tatsächlich erzielter Kaufpreise und der zugehörigen Erträge abgeleitet. Dabei spielen unter anderem Immobilienart, Lage, Nutzung und die jeweilige Marktsituation eine Rolle. Entsprechende Marktdaten werden regelmäßig von den Gutachterausschüssen ermittelt und veröffentlicht.
Welche Bedeutung hat der Liegenschaftszins für den Immobilienwert?
Der Liegenschaftszinssatz hat direkten Einfluss auf die Berechnung des Ertragswerts. Vereinfacht gilt: Ein höherer Liegenschaftszins führt bei ansonsten gleichen Bedingungen tendenziell zu einem niedrigeren Ertragswert, ein niedrigerer Liegenschaftszins entsprechend zu einem höheren Wert.
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