Leerstandsquote: Wichtige Kennzahl bei Anlageimmobilien
Die Leerstandsquote zeigt, welcher Anteil einer Immobilie oder eines Immobilienbestands aktuell nicht vermietet ist. Sie ist eine wichtige Kennzahl für Eigentümer und Kapitalanleger, da Leerstand die Mieteinnahmen und damit die Wirtschaftlichkeit einer Immobilie unmittelbar beeinflussen kann.
Wie wird die Leerstandsquote berechnet?
Die Leerstandsquote kann beispielsweise anhand der leerstehenden Einheiten oder Flächen im Verhältnis zum Gesamtbestand berechnet werden. Bei einem Mehrfamilienhaus mit zehn Wohnungen, von denen eine leer steht, beträgt die Leerstandsquote bezogen auf die Anzahl der Einheiten beispielsweise zehn Prozent.
Welche Ursachen kann Leerstand haben?
Leerstände können unterschiedliche Gründe haben. Dazu gehören beispielsweise Mieterwechsel, Modernisierungs- oder Sanierungsmaßnahmen, eine nicht marktgerechte Miethöhe oder eine geringere Nachfrage am Standort. Kurzfristiger Leerstand zwischen zwei Mietverhältnissen ist dabei anders zu bewerten als ein dauerhaft hoher Leerstand.
Warum ist die Leerstandsquote für Investoren wichtig?
Eine dauerhaft hohe Leerstandsquote kann auf wirtschaftliche oder objektspezifische Risiken hinweisen und den Cashflow sowie die Mietrendite einer Immobilie reduzieren. Käufer von Anlageimmobilien sollten deshalb neben den aktuellen Mieteinnahmen auch bestehende Leerstände und die langfristige Vermietbarkeit berücksichtigen.
Munte Immobilien unterstützt Eigentümer und Kapitalanleger in Braunschweig, Hannover, Wolfsburg, Salzgitter, Wolfenbüttel und der Region bei der professionellen Vermietung, Verwaltung sowie beim Kauf und Verkauf von Anlageimmobilien.