Kategorie: Recht und Finanzen

Restschuld bei Immobilien: Was nach der Finanzierung noch offen ist

Die Restschuld bezeichnet den Teil eines Immobilienkredits, der zu einem bestimmten Zeitpunkt noch nicht zurückgezahlt wurde. Sie spielt insbesondere am Ende der Zinsbindung, bei einer Anschlussfinanzierung oder beim Verkauf einer finanzierten Immobilie eine wichtige Rolle.

Wie entsteht die Restschuld?

Bei einem klassischen Immobilienkredit zahlt der Kreditnehmer regelmäßig Zinsen und Tilgung. Mit jeder Tilgungszahlung reduziert sich die Darlehenssumme. Ist der Kredit am Ende der vereinbarten Zinsbindung noch nicht vollständig zurückgezahlt, verbleibt eine Restschuld.

Warum ist die Restschuld bei der Anschlussfinanzierung wichtig?

Die Höhe der verbleibenden Restschuld bestimmt maßgeblich, welcher Betrag weiterfinanziert werden muss. Neben dem dann aktuellen Zinsniveau beeinflussen auch die gewählte Tilgung und die neue Zinsbindung die zukünftige monatliche Belastung.

Was passiert mit der Restschuld beim Immobilienverkauf?

Wird eine finanzierte Immobilie verkauft, kann die noch bestehende Restschuld in der Regel aus dem Verkaufserlös zurückgezahlt werden. Je nach Darlehensvertrag können dabei zusätzliche Kosten, beispielsweise eine Vorfälligkeitsentschädigung, entstehen. Munte Immobilien begleitet Eigentümer in Braunschweig, Hannover, Wolfsburg, Salzgitter, Wolfenbüttel und der Region beim professionellen Verkauf ihrer Immobilie – von der Bewertung und Vermarktung bis zum erfolgreichen Notartermin.